Schützenverein

 

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Schützenverein „Landeck“ Ransbach 1920 e.V.


Hexenschießen 2016

Am 30. April 2016 fand das traditionelle Hexenschießen des Schützenvereins Ransbach statt. Bei herrlichem Frühlingswetter kamen viele Ransbacher Bürger an den Kleinkaliberstand um ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen.
Wie in jedem Jahr gab es wieder tolle Preise zu gewinnen. So sponserten die Metzgerei Schott, der Friseursalon von Ivonne Blaurock, das Blumengeschäft Erler, die Bäckerei Brandau, der Getränkehandel Lotz sowie der EDEKA-Laden Gutscheine für die Sieger. Dafür bedanken wir uns noch einmal recht herzlich!
Zusätzlich dazu gab es für die Jugendlichen einen Kinogutschein sowie Mc Donald´s-Gutscheine zu gewinnen und auch die ganz kleinen gingen nicht leer aus. Sie bekamen eine Schnuckeltüte!
Und dies sind die Gewinner:
Damen: 1. Platz Juliane Bein
2. Platz Stefanie Vock
3. Platz Tanja Diehl

Herren: 1. Platz Reinhard Diehl
2. Platz Norbert Henkel
3. Platz Peter Reusch

Jugendliche: 1. Platz Fabian Nabitz
2. Platz Lukas Baehn


Allen Gewinnern gratulieren wir noch einmal recht herzlich und wünschen Ihnen viel Spaß mit ihren Preisen!

Die Sieger der Schießsportwoche

 

 

Der Schützenverein Landeck Ransbach 1920 feiert seine Gründung vor 90 Jahren

Sie hoffen auf die Jugend

Ransbach. „Ich wünsche mir einen guten Schützennachwuchs“, sagt Herbert Klotzbach spontan auf die Frage nach einer Perspektive für seinen Verein. Der gelernte Bergmann, mittlerweile im Ruhestand, ist mit Unterbrechungen insgesamt schon 23 Jahre erster Vorsitzender des Schützenvereins Landeck Ransbach 1920, der morgen sein 90-jähriges Bestehen feiert.

Blick zurück in Bildern und Zeitungsausschnitten:
Kassierer Robert Maikranz (links) und Vorsitzender Herbert Klotzbach
begutachten die kleine Ausstellung, die zum Jubiläum im Schützenhaus
aufgebaut wurde. Foto: z

Blick zurück in Bildern und Zeitungsausschnitten: Kassierer Robert Maikranz (links) und Vorsitzender Herbert Klotzbach begutachten die kleine Ausstellung, die zum Jubiläum im Schützenhaus aufgebaut wurde. Foto: z

70 Mitglieder zählt der Ransbacher Schützenverein zur Zeit. Das ist keine Selbstverständlichkeit in einem Umfeld mit zahlreichen organisierten Freizeitangeboten, vom Gesangverein über Sport und Wandern bis hin zu Laientheater und Traditionspflege. Der Verein legt jedoch Wert auf eine rege Öffentlichkeitsarbeit, auf Präsenz im Dorfleben. Zu seinen Spezialitäten zählen die jährliche Ransbacher Schießsportwoche mit Bürgerschießen und Wettbewerbe für jedermann wie das Hexen- und das Kirmespokalschießen.

Auf den Bildern und Videos aus dem aktuellen Vereinsleben fallen verhältnismäßig viele junge Gesichter auf. Trotzdem gibt es Probleme mit der Altersstruktur. Weil der Schießsport immer auch mit Sicherheitsvorschriften verbunden ist, können Nachwuchsschützen in der Regel erst mit zwölf Jahren rekrutiert werden – Sportvereine oder die Feuerwehr setzen weit früher mit der Mitgliederwerbung an. Und weil es jenseits von Kali und Salz an qualifizierten Arbeitsangeboten in der Region mangelt, geht manches junge Talent nach der Schulzeit verloren.

Morgen jedenfalls soll gefeiert werden: Ab 18 Uhr im Bürgersaal an der Kultur- und Sporthalle. Unter anderem werden dann zwei junge Mitglieder in geraffter Form die Vereinschronik vortragen. Aus der geht zum Beispiel hervor, wie die Ransbacher Schützen über die Jahre hin immer wieder ihre Anlagen verbessert haben. Der heutige Kleinkaliber-Schießstand am Fuße des Landeckers stammt aus dem Jahr 1966, die Luftgewehr-Schießanlage mit Vereinsraum neben der Sport- und Kulturhalle wurde 2001 fertiggestellt.

Dort findet auch am Samstag ab 14.30 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Wer möchte, kann seine Zielsicherheit an zwei Laserschießanlagen testen. Kaffee und Kuchen stehen bereit.

Früher beim Wirt

Noch bis Mitte der neunziger Jahre wurde übrigens mit Luftgewehren im Hinterzimmer der Vereinswirtschaft geschossen. Mit dem Tod des Wirts entfiel diese Möglichkeit, und der Ransbacher Verein war mehrere Jahre lang auf die Gastfreundschaft benachbarter Vereine angewiesen, um sein Luftgewehr-Training aufrecht zu erhalten.

Als nächstes muss das Kleinkaliber-Schützenhaus am Landecker erneuert werden,der dortige Aufenthaltsraum und die Sanitäreinrichtungen sind renovierungsbedürftig.

Von Peter Lenz Hersfelder Zeitung

Ransbacher Geschäftsleute sponserten ein neues Luftgewehr

Trotz der wirtschaftlich schlechten Zeit wird die Ransbacher Schützenjugend von den ortsansässigen Geschäftsleuten gefördert, indem sie ihnen ein neues Luftgewehr sponserten. In einer Runde wurde den Jugendlichen das Gewehr von den Sponsoren Frau Dr. Petra Lotter, Herr Dr. Carlheinz Hufnagel, Bäckerei Wilfried Brandau, Fahrschule Robert Brandau, EDEKA Erika Mannel, Eisenhandel Walter Becker, Alexander´s Wirtshaus, Karl-Heinz Lotz und Sportgasthof Tobias Deis überreicht. In einer kleinen Ansprache berichtete der erste Vorsitzende Herbert Klotzbach über die Jugendarbeit und die Leistung der Jungend im Verein. Außerdem würdigte er auch die Spontanität der Sponsoren und baut auf den weiteren Erfolg der Jungendlichen. Zum Abschluss des Abends gab es einen kleinen Umtrunk und ein paar Häppchen.

Nina Spilke und Alexander Bräu (Alexanders Wirtshaus)

Von links: Robert Brandau, Nina Spilke, Petra Lotter,

Sophia Rosenthal, Alexander Bräu, Larissa Fey,

Martin Vogt, Erika Mannel und Wilfried Brandau

 

 

Die doppelte Würde

Schützenkönigin im Verein und im Kreis: Ursula Koch

Die doppelte Würde

Von Peter Lenz

Ransbach. Eine fanatische Sportschützin, die nach Punkten und Medaillen jagt, ist de Ransbacherin Ursula Koch bestimmt nicht. Aber sie liebt ihren Schützenverein Landeck Ransbach 1920, die Geselligkeit und gute Kameradschaft unter den Mitgliedern, ein wenig auch die Traditionen mit grünem Rock und Königsfeier.

Jetzt ist sie nicht nur zum zweiten Mal nach 2001 die Schützenkönigin ihres Vereins geworden, sondern sie bekleidet auch die Würde der Kreisschützenkönigin - zumindest bis zum kommenden Herbst, wenn die majestätischen Titel im Schießkreis 34 Hersfeld wieder neu ausgeschossen werden. Kreisschützenkönige hat der Schützenverein Ransbach inder Vergangenheit schon mehrere gestellt - eine Kreiskönigin jetzt aber zum ersten Mal.

Eine Schützenfamilie

"Wir sind eine Schützenfamilie", sagt Ursula Koch, die auch in ihrem Beruf als Verkäuferin für Kindermode viel und gern unter Menschen ist. "Mein Vater hat damit angefangen, mein Bruder mein Mann, meine Tochter - alle sind in den Schützenverein eingetreten. Ich selber bin seit 1996 dabei." Im Vereinsvorstand arbeitet Ursula Koch als zweite Kassiererin mit - ein Posten, bei dem man im Umfeld von Veranstaltungen immer gefordert ist.

Und davon gibt es nicht wenige beim Schützenverein Ransbach. Kontaktpflege sei wichtig, sagt Ursula Koch, damit man neue Mitglieder werben könne und damit etwas in die Kasse komme. So wird in Ransbach zum Beispiel ein Hexenschießen in der Walpurgisnacht auf dem Kleinkaliberstand am Waldrand über dem Ort veranstaltet, oder die jährliche Schießsportwoche im Sommer.

Und wie war das mit der doppelten Königswürde? Die Schützenkönige und -königinnen aller Vereine aus dem Schießkreis 34 trafen sich in Stärklos zum Schießen um die Kreiskönigswürde: Drei Probeschüsse mit dem Kleinkalibergewehr stehend aufgelegt auf die Zehner-Ringscheibe, dann drei Wertungsschüsse. Weil Ursula Koch die höchste Ringzahl erreichte, darf sie jetzt ein Jahr lang bei offiziellen Anlässen die schwere Kette der Kreisschützenkönigin tragen.

Beim Königsschießen in Ransbach wird auf eine traditionelle Königsscheibe mit Jagdmotiv geschossen. Das Exemplar 2008, bei dem drei Löcher knapp um das schwarze Zentrum zwischen dem verliebten Försterspärchen ursula kochs ruhige Hand am Abzug belegen, durfte sich die Schützenkönigin zu Hause an die Wand hängen. Ist Schießen ein Sport für Frauen? "Beim Schießen spielt sich viel imKopf ab", sagt Ursula Koch, "das kommt Frauen entgegen."

Hersfelder Zeitung vom 10.03.2009

 

Jahresbericht 2009

 

Die Jahreshauptversammlung am 14. Februar 2009 wurde von 27 Vereinsmitgliedern besucht.

 

Nach der Eröffnung, Begrüßung und Totenehrung folgte die Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte, die Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie der Bericht des

1. Vorsitzenden Herbert Klotzbach.

 

Anschließend folgten die Berichte von Schriftführerin, Kassierer, Schießwart und Jugendwart.

 

Die Kassenprüfer bestätigten erneut die ordnungsgemäße Kassenprüfung. Einstimmig wurden die Kassierer entlastet. Walter Fiedler, Katrin Klotzbach, Reinhold Müller und Peter Nennstiel wurden zu den neuen Kassenprüfern gewählt.

 Anschließend wurde der Gesamtvorstand einstimmig entlastet.

Nun folgte die Wahl der Wahlleiter für die Wahl des Vorstandes.

gewählt wurden: Hans-Albert Pfaff, Karl-Heinz Lotz und Walter Fiedler.

Anschließend wurde der Gesamtvorstand gewählt.

Gegen 20.00 Uhr wurde die Versammlung durch den 1. Vorsitzenden Herbert Klotzbach geschlossen und der gemütliche Teil konnte beginnen.